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Razzia wegen Hanfkräuterbuttergewürz

Breitenfellner versteht immer noch nicht, warum die Passauer Drogenfahnder mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen. Neben den drei Läden in der Passauer Innenstadt wurde auch die Zentrale von GEKO-Garten in Tiefenbach sowie die Privatwohnungen seiner Tochter und seines Sohn  durchsucht. Notebooks wurden beschlagnahmt, die Festplatten der Bürocomputer gespiegelt und die Handy-Daten ausgelesen. „Wir wurden wie Schwerverbrecher behandelt“, sagen die Familienmitglieder.

 

Grund für die Hausdurchsuchungen seien CBD-Blüten gewesen, die von der Polizei bei einem Kunden des Passauer Hanfshops gefunden worden waren, vermutet Breitenfellner. „Die Polizisten haben sich selbst nicht ausgekannt. Die Beamten hätten das gesamte Teesortiment des Ella Hanf- und Genuß-Laden im Bratfischwinkel 7 sichergestellt, weil sie vermuteten, es handele sich um unverarbeitete Hanfblüten. „Dabei handelt es sich um Standardware, die es im einschlägigen Großhandel für Hanf- und Bioläden zu bestellen gibt. „Wir haben die Original-Rechnungen“, sagt der Diplom-Ingenieur.

 

Hanfprodukte mit einem Anteil von weniger als 0,2 Prozent THC bleiben in Deutschland straffrei. Breitenfellner ist ratlos: Soll er den harmlosen Hanftee beim Großhändler nachbestellen? Bekommt er dann wieder Besuch von der Kripo? Seine Kunden kommen fast zu hundert Prozent wegen der wohltuenden Wirkung der erlaubten Cannabis-Produkte wie Tees, Salben, Öle oder Kosmetik. „Ich hatte in über 20 Jahren im Hanfgeschäft noch nie ein Problem mit der Polizei“, sagt er.

 

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