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Kleidung aus Hanf

Die Hanfpflanze wird vor allem zur Gewinnung von Fasern zur Textilherstellung angebaut. Bereits im 15. Jahrhundert wurde das jahrtausendalte Naturmaterial von Christoph Columbus verwendet. Damals schon ließ er die Segel seines Schiffes aus Hanffasern anfertigen. Auch Levi Strauss fertigte 1850 seine Jeans ausschließlich aus Hanf. Durch ihre besondere Beschaffenheit sind Hanffasern sehr schmutzabweisend und widerstandsfähig. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass der Stoff deutlich reißfester, wärmer und saugfähiger als die beste Baumwolle ist. Trotzdem ist Hanf genauso weich und bequem zu tragen.  

 

Textilien aus Hanf sind hautfreundlich  

Eine schöne Eigenschaft von Bastfasern wie der Hanf, ist die mikroelektrische Spannung, die exakt dem Spannungsklima unserer Haut entspricht. Somit sind Hanffasern das genaue Gegenteil von Kunstfasern. Sie wirken leicht und entspannend.  Kleidung aus Hanf besitzt eine hervorragende Trageeigenschaft. Dafür sorgt vor allem die phantastische Feuchtigkeitsregulierung der Hanffaser. Sie kann bis zu 30 % Feuchtigkeit aufnehmen, ohne selbst chemisch zu reagieren oder auf der Haut zu kleben. Aus diesem Grund bleibt Hanfkleidung an heißen Tagen sehr lange frisch, ohne jede Geruchsbildung. Lüftet man ein T-Shirt oder Hemd aus Hanf in dem man stark geschwitzt hat über Nacht, ist es am nächsten Morgen wieder erstaunlich frisch. Durch die Lufteinschlüsse hat die Hanffaser - ähnlich wie Seide - die Eigenschaft im Sommer kühl und im Winter warm zu sein.

 

Der Anbau von Hanf ist umweltfreundlich  

Der Anbau  von Hanf erfolgt ohne zusätzlichen Einsatz von Pestiziden, da sich die Pflanze vor Unkraut und andern Begleitvegetationen selbst schützt. Das führt dazu, dass Textilien aus Hanf wesentlich hautfreundlicher als Textilien aus anderen Rohstoffen sind. Dass Menschen mit empfindlicher Haut Wäsche aus Hanf tragen sollten, wird sogar von der heutigen Forschung bestätigt.