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Hanf bei Sinusitis

Oft entsteht die Nasennebenhöhlenentzündung akut, wenn bei einem Schnupfen die Schleimhäute anschwellen oder aus anderen Gründen das Sekret nicht abfließen kann. Wenn die Symptome nicht ausheilen und über einen Zeitraum von mehr als 2-3 Monaten bestehen bleiben, spricht man von einer chronischen Sinusitis. Klingt die Diagnose zunächst weniger gravierend, kann die Lebensqualität tatsächlich enorm negativ durch die Symptome beeinträchtigt werden. Durch Fieber, Kopfschmerzen und generelle Abgeschlagenheit macht sich die Sinusitis unter anderem bemerkbar. Sie wird meist durch Viren, seltener durch bakterielle Infektionen ausgelöst.

 

Standard-Therapien

Standardtherapien gegen Sinusitis reichen je nach Ursachen und schwere der Krankheit von Nasensprays und Dampfinhalation (gern auch unter Einsatz von Kräutern wie Kapuzinerkresse, Senföle und Meerrettich), Spülungen über Antibiotika bis hin zu operativen Eingriffen an der Nasenscheidewand. Antibiotika sind in vielen Fällen nicht wirksam, bringt Nebenwirkungen mit sich, oder die Therapie scheitert an Resistenzen der Keime. Ein Anzeichen dafür, dass auch Hanf bei Sinusitis helfen kann, finden wir in der Tatsache, dass auch Medikamente verabreicht werden, die Cineol enthalten. Cineol ist auch unter dem Namen Eucalyptol geläufig, es ist ein Terpen, welches neben vielen anderen Pflanzen auch sehr häufig in Hanf zu finden ist.

 

Wie hilft Hanf?

Sinusitis ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Hanf gleich auf mehreren Ebenen die Heilung unterstützen kann. Es funktioniert als Bronchodilatator, das heißt, es erweitert die Atemwege und verbessert die Sauerstoffaufnahme. Dies hilft auch etwas gegen die Abgeschlagenheit, da diese oft mit dem schlechten Schlaf einhergeht, den die Atemprobleme verursachen. Darüber hinaus wird auch der schmerzstillende Effekt von Hanf die Kopfschmerzen und die entzündungshemmende Wirkung die Krankheit allgemein lindern, gerade für Menschen, die Sinusitis chronisch oder häufig wiederkehrend haben, bedeutet das eine Steigerung der Lebensqualität. Auch bei Antibiotika-resistenten Erregern kann mit Hanf Besserung bei einer chronischen Sinusitis erreicht werden.

 

Darreichungsformen

In der Tat basieren manche Erfahrungsberichte, die eine erfolgreiche Behandlung von Sinusitis durch Hanf bezeugen, auf Rauchen als Form der Einnahme. Da hiervon allgemein und insbesondere im Zusammenhang mit einer Erkrankung der Atemwege abzuraten ist, empfiehlt sich das Inhalieren per Vaporisator für einen schnelleren Effekt, das Einnehmen von Hanf-Extrakten und Hanf-Ölen oder in Nahrungsmitteln verarbeitete Blüten eignen sich für eine länger anhaltende Wirkung, zum Beispiel für den Schlaf. THC ist kein zwingender Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung mit Hanf. Gerne können CBD-reiche Öle und andere CBD-Produkte verwendet werden. Wenn möglich, sollte zu einem Vollextrakt oder einem Voll-Spektrum-Öl gegriffen werden, damit man von den Wechselwirkungen von Cannabinoiden und Terpenen profitiert.