· 

LEGO aus Hanf

Kunststoff aus HANF ist in vielerlei Hinsicht nachhaltiger als die Gewinnung aus Erdöl. Bis Plastik abgebaut wurde, vergehen zwischen 500–100 Jahre. Vor allem die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik ist ein großes Umweltproblem. Der von uns entsorgte Kunststoff verschmutzt nicht nur die Umwelt. Er landet als Mikroplastik in unserer Nahrung und wird letztendlich von uns aufgenommen.

Ressource:

Etwa zwei Prozent aller Kunststoffe gelten mittlerweile als Biokunststoffe. Als alternativer Rohstoff zu Kunststoffen, die aus Erdöl hergestellt werden, sollen biobasierte Kunststoffe die Erdölreserven und vor allem das Klima schonen. Als Ressourcen kommen Pflanzen wie Zuckerrohr, Weizen oder HANF in Betracht, aber auch tierische Produkte wie Milch. Biobasierte Kunststoffe müssen keineswegs schneller abbaubar sein als erdölbasierte Kunststoffe – sie können genauso langlebig sein.

 

Abbaubarkeit:  

Biologisch abbaubare Materialien müssen dagegen durch Mikroorganismen oder deren Enzyme zerkleinert werden können – und zwar zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse. Detaillierte Normen schreiben vor, welche Bedingungen herrschen müssen und welche Zeiträume gelten. Manche Biokunststoffe stammen aus erneuerbaren Rohstoffen und sind zudem leicht abbaubar – etwa Verpackungschips aus Mais.